Micha-Lokalgruppe sammelt mit Kanus Müll aus der Fulda
Nach aktuellen Berechnungen wächst die Masse an Plastikmüll in den Weltmeeren jedes Jahr um 8 Millionen Tonnen und schädigt Meeresbewohner, am Ende der Nahrungskette aber auch uns Menschen selbst. Um diese Menge zu reduzieren, sammelten Ende August elf Erwachsene und acht Kinder im Rahmen des FuldaCleanUp von Kanus aus alles ein, was nicht in den Fluss gehört. Sie staunten nicht schlecht, als sie beispielsweise ein Dreirad aus der Fulda zogen. Dieses Mal startete die Gruppe am Kanuanleger in Beiseförth und fuhr bis Melsungen.
Manche Fundstücke waren viel größer als anfangs gedacht: An einem Stück Felge war im Schlamm noch ein ganzes Fahrrad dran, und ein weiß schimmerndes Etwas entpuppte sich als riesiges Hauszelt unter Wasser. Weiteres Fanggut waren beispielsweise eine Warnbarke, ein CD-Spieler, eine Luftmatratze und Weidezaun. Außerdem wurden etliche Glasflaschen, Folienstücke und Styroporteile aus dem Wasser oder den Ästen überm Fluss geborgen.
Neu war neben der Strecke auch die Kooperation mit der Stadt Melsungen unter der Federführung des Klimaschutzmanagers Frank Jungheim. Freiwillige sammelten hier vom Ufer aus. Beim gemeinsamen Abschluss gab es Snacks und Getränke sowie spannende Erzählungen darüber, wer was wo gefunden hatte.
Unterstützt wurde die Aktion vom Bauhof der Stadt Melsungen, der die Entsorgung des Mülls übernahm und RhineCleanUp, dem Initiator des FuldaCleanUp, der die Ausstattung mit Müllbeuteln, Handschuhen und Greifern übernahm. Weiterhin danken wir Hans-Günther Späth vom Kanuservice des Kirchenkreises Schwalm-Eder für Anlieferung und Abtransport der Kanus sowie dem Wassersportverein Melsungen für die Möglichkeit, dessen Gelände zu nutzen. „Angesichts der Massen an Müll, die wieder gefunden wurden, wünsche ich mir ein stärkeres Bewusstsein über die Folgen und auch mehr Beteiligung am FuldaCleanUp im nächsten Jahr“, befand Susanne Simon, Mitorganisatorin der gelungenen Veranstaltung.
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