Sie wollen sich trauen lassen? Darüber freuen wir uns sehr. Und geben Ihnen an dieser Stelle gerne einige erste Informationen.

Die Trauung ist ein Gottesdienst, in dem das Paar vor Gott und der versammelten Gemeinde (meistens: die Gäste) zueinander Ja sagt und Gottes Segen für den gemeinsamen Lebensweg empfängt.
Melden Sie sich mit Ihrem Wunsch bei unserem Pfarrer. Er wird mit Ihnen eine Terminabsprache machen und ein Traugespräch vereinbaren. Anschließend bekommen Sie einen Traubrief mit Informationen für Ihre weitere Vorbereitung zugeschickt.
Trauungen sind zu jeder Jahreszeit möglich, allerdings nicht in der Karwoche (die letzten acht Tage vor Ostern) und am Wochenende des Ewigkeitssonntags (Wochenende vor dem 1. Advent). Trauungen finden in der Regel samstags statt. Andere Termine können vereinbart werden.
In der Regel vereinbart unser Pfarrer mit Ihnen einen Termin bei Ihnen zuhause oder im Pfarramt. Er schickt Ihnen vorher noch einen Traubrief mit Informationen zur Vorbereitung zu. Im Traugespräch geht es um ein gegenseitiges Kennenlernen, um die Bedeutung der Ehre und um die Gestaltung des Traugottesdienstes. Bei diesem Gespräch sollte eine Kopie der Eheschließungsurkunde vorliegen.
Den Mitgliedern unserer Kirchengemeinden steht unser Pfarrer gerne zur Verfügung. Wenn Sie zu einer anderen Kirchengemeinde gehören oder mit einem Pfarrer oder einer Pfarrerin befreundet sind, dürfen Sie sich in einer unserer Kirchen auch gerne von Ihrem eigenen Pfarrer oder Ihrer Pfarrerin trauen lassen.
Von der Seite der Kirchengemeinde bieten wir den Dienst unserer Organisten an, die traditionelle und moderne Musik in den Gottesdienst einbringen können. Es können aber auch gerne andere oder weitere Musiker im Gottesdienst spielen oder singen. Wenn Sie z. B. gerne selbst eine Sängerin oder einen Sänger engagieren wollen, ist das auch möglich. Konkretere Vereinbarungen können im Traugespräch getroffen werden.
Es gibt viel Spielraum für die individuelle Gestaltung. Gesetzt sind eigentlich nur zwei Dinge: ein gegenseitiges Eheversprechen und die Segnung. Im Traugespräch ist ausreichend Zeit für das gemeinsame Nachdenken und Entscheiden.
Selbstverständlich dürfen Ihre Gäste sich gerne einbringen: bei Lesungen, Gebeten, Wünschen, bei der musikalischen Gestaltung etc.
Trauzeugen und Brautjungfern haben im Gottesdienst keine rechtliche Funktion. Sie können aber gerne in die Gestaltung des Gottesdienstes einbezogen werden.
Dass Sie die Eindrücke von Ihrer Trauung festhalten wollen, können wir gut verstehen. Fotos und Videoaufnahmen sind daher erlaubt. Videoaufnahmen sollen von einer Position aus erfolgen. Wir bitten nur darum, dass die intensive Atmosphäre im Gottesdienst nicht gestört werden soll. Im Traugespräch kann vereinbart werden, wie sich der bestehende Wunsch konkret am besten umsetzen lässt.
Wenn einer von Ihnen beiden Mitglied der römisch-katholischen Kirche ist, kann ein evangelischer Gottesdienst mit Beteiligung eines katholischen Pfarrers bzw. ein katholischer Gottesdienst mit Beteiligung unseres Pfarrers gefeiert werden.
Ja, das ist möglich.
Nein, das ist nicht so einfach möglich. Wenn Sie über einen Eintritt bzw. Wiedereintritt nachdenken, nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf.
Nach evangelischem Verständnis ist sie möglich.
Ja. In der sogenannten „Traufe“ verschmelzen beide Anlässe zu einem feierlichen Familienfest.
Ein Trauspruch ist ein biblischer Vers, der Ihnen als Paar im Gottesdienst auf den weiteren gemeinsamen Weg mitgegeben wird. In der Regel wird er auch in der Ansprache im Gottesdienst aufgenommen. Einen passenden Vers können Sie finden, indem Sie in Ihrer Bibel suchen. Sie können aber auch die Website trauspruch.de zur Hilfe nehmen. Unser Pfarrer versendet mit dem Traubrief außerdem auch eine Liste möglicher Trausprüche.
In jedem Gottesdienst sammelt die Gemeinde Geld für Projekte ein. In unseren Gemeinden gibt es einen Beschluss des Kirchenvorstandes über die Verwendung des Geldes. Es ist bestimmt für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in unseren Gemeinden.
In der Regel ist das problemlos möglich. Beauftragen Sie z.B. gerne einen Floristen oder eine Floristin, um die Traustühle und den Altar besonders zu schmücken. Damit alles reibungslos klappt, ist die Absprache mit unseren Küstern wichtig. Die entsprechenden Kontakte finden Sie hier.
In den Kirchen unserer Gemeinden dürfen gerne Blumen gestreut werden. Auf das Werfen von Reis und Konfetti bitten wir zu verzichten.
Für Ihre Trauung entstehen derzeit keine Kosten. Über Spenden für die Kirchengemeinde freuen wir uns selbstverständlich.
